Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte

AfASG | Archiv der Aktuelles-Meldungen des Jahres 2017

   

21.03.2017 Rätselhafte Betriebs-Kilometrierung der A 661

Wer die A 661, vom Taunus kommend, Richtung Darmstadt befährt, hat sich vielleicht schon einmal gewundert, weshalb die Kilometrierung dieser regionalen Autobahn in Oberursel mit Kilometer 299,7 beginnt und in Egelsbach mit Kilometer 336.9 endet. Dies erscheint paradox, weil die meisten Autobahnen einen "0-Kilometer" aufweisen.

Die Recherche unseres Archivs war schwieriger als angenommen. So viel konnte jedoch in Erfahrung gebracht werden: Zuständig für die Betriebs-Kilometrierung der Bundesautobahnen ist das Bundesverkehrsministerium (BMVI). Die Ländern werden bei der Festlegung zumeist nicht beteiligt. Die Gründe für die festgelegte Kilometrierung sind dabei nicht immer nachvollziehbar. In einigen Fällen zeigen sich Sprünge, manchmal ist die Kilometrierung sogar gegenläufig. Lücken entstehen teilweise dadurch, dass für einen zukünftigen Streckenausbau "Platz" gelassen wird.

Auch für die A 661 gilt, dass das Land Hessen bei der Betriebs-Kilometrierung durch das Bundesverkehrsministerium nicht gefragt wurde. Hessen Mobil vermutet, dass diese Entscheidung wohl im Zusammenhang mit der Neuzuordnung des Südabschnitts der A 49 zur A 661 stand. Doch konnte der Landesbetrieb trotz intensiver Suche keine Unterlagen finden, die das beweisen.

Grundlage: E-Mail-Antwort Hessen Mobil vom 21.03.2017

Es bleibt also ungeklärt, auf welche Autobahn-Gesamtstrecke sich die Kilometrierung bezieht und wo der angedachte Nullpunkt liegt.

Redaktion: Reiner Ruppmann


21.03.2017 ABDNB: A3, Bepflanzung der Tank- und Rastanlage Aurach

Die Autobahndirektion Nordbayern beginnt am Mittwoch den 22.03.2017 mit der Bepflanzung der Tank- und Rastanlage Aurach. Damit findet die Erweiterung der Tank- und Rastanlage ihren Abschluss.

Das Pflanzkonzept sieht die lockere Anordnung von Einzelbäumen mit Hochstämmen im Bereich der Sitz- und Aufenthaltsbereiche und die Pflanzung von Strauchgruppen in einzelnen größeren Verkehrsinseln vor. Flächige Heckenpflanzungen der umgebenden Wälle schirmen die Anlage zur Autobahn hin vom Verkehr ab und leiten in den rückwärtigen Bereichen den Übergang in die freie Landschaft ein.

Die vollständige Presseinformation Nr. 07/17 der ABDNB ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 21. März 2017


17.03.2017 ASFINAG: Startschuss für den alljährlichen Frühjahrsputz in 164 Tunnel:
Mehr Sauberkeit und Helligkeit erhöhen das Sicherheitsgefühl wesentlich

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Die ASFINAG startet mit März wieder die jährlichen Frühjahrs-Putztage in 164 Tunnel auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Den Anfang macht der Westen – 25 Tunnel und Galerien in Tirol sowie sieben Stück in Vorarlberg werden fit für den Sommer gemacht. Der Frühjahrsputz befreit Sicherheitseinrichtungen und Tunnelwände von Ruß- und Schmutz und sorgt gleichzeitig für mehr Helligkeit. „Wir putzen alles im Tunnel – vom Verkehrsschild bis zur Tunneldecke. Besser sehen und gesehen werden – so sorgen wir für mehr Sicherheit“, erklärt ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen jedoch möglichst wenig davon bemerken: wo notwendig legen die ASFINAG-Teams Nachtschichten ein, um keine Behinderungen durch die Reinigungsarbeiten zu erzeugen.
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
2017-03-17-Tunnelreinigung2017
Ein Fahrzeug für die Reinigung der Tunnelwände und gleichzeitig als Arbeitsbühne. © FOTO: ASFINAG, 3/2016

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 17. März 2017


02.03.2017 ASFINAG investiert bis 2022 über 600 Millionen Euro in Tirols Infrastruktur - Schwerpunkt 2017 liegt auf Tunnelsicherheit und Verkehrsentlastung

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  "Mehr Verkehrssicherheit, Verkehrsentlastung und bestmögliche Qualität bei der Erhaltung der bestehenden Infrastruktur – dafür investiert die ASFINAG allein im Jahr 2017 92 Millionen Euro in die Tiroler Autobahnen und Schnellstraßen. Bis 2022 werden es insgesamt über 600 Millionen Euro sein, die die ASFINAG im Investitions-Programm für Tirol vorgesehen hat. Im Fokus der kommenden Jahre: die Erhöhung der Tunnelsicherheit. ..."
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
2017-03-02-AsfinagInvest2017
Die ASFINAG-Geschäftsführer Gernot Brandtner (links) und Stefan Siegele präsentierten mit dem Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler (Mitte) die diesjährigen Schwerpunkte im Investitionsprogramm für Tirol. . © FOTO: ASFINAG

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 10. Februar 2017


25.02.2017 Automobile in der Kurstadt.
Wie Kraftwagen in nur einem Jahrzehnt Straßenbild und Leben in Bad Homburg veränderten

Am 3. März 2017 veranstaltet der Geschichts- und Kulturkreis Oberstedten e.V. in Oberursel-Oberstedten einen Vortragsabend zu obigem Thema, als dessen Referent der Verkehrshistoriker Dr. Dr. Reiner Ruppmann aus Bad Homburg gewonnen werden konnte.

Im Jahr vor dem Ersten Weltkrieg waren in Bad Homburg 41 Pkw registriert. Sie gehörten Ärzten, Fabrikanten, politische Honoratioren und Geschäftsleuten. Sie bildeten die Vorboten für die kommende Motorisierung des Straßenverkehrs, da zusätzlich viele wohlhabende Frankfurter Bürger Ausflüge mit dem Kraftfahrzeug in die Kurstadt unternahmen.

Das Bild änderte sich in den 1920er Jahren signifikant. Zunehmend bestimmten Motorfahrzeuge Transport und Mobilität auf den Straßen, der Omnibusverkehr erschloss bisher abseits von den Eisenbahnen gelegene Gebiete.

Dieser Wandel hatte für die Bad Homburger Stadtstruktur bedeutsame Folgen. Der Vortrag zeichnet die Entwicklungen mit vielen zeitgenössischen Bildern und Fotos nach. Es wird erkennbar, dass in der Zwischenkriegszeit die Grundlagen für die Massenmotorisierung gelegt wurden.

Dr. Dr. Reiner Ruppmann ist Verkehrshistoriker, Autor und wissenschaftlicher Redakteur des Archivs für Autobahn- und Straßengeschichte.


14.02.2017 A3, Sechsstreifiger Ausbau westlich der Anschlussstelle Rohrbrunn bis zur Haseltalbrücke; Baubeginn nach der Winterpause

In ihrer Pressinformation 5/17 vom 14.02.2017 gibt die Autobahndirektion Nordbayern Einzelheiten zum weiteren sechsstreifigen Ausbau der BAB A3 bekannt:

"Baubeginn nach der Winterpause
Ab Mittwoch, den 15. Februar 2017, werden im Abschnitt der A3 westlich der Anschlussstelle Rohrbrunn bis zur Haseltalbrücke nach einer Winterpause von circa zwei Monaten die Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn fortgesetzt. ..."

Den vollständigen Text der Presseinformation erreichen Interessenten über die nachfolgende Schaltfläche:


10.02.2017 ASFINAG: Mehr Verkehrssicherheit für Tirol – Umbau der Verkehrsmanagementzentrale St. Jakob abgeschlossen

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Anbei darf ich die Unterlagen zum heutigen Medientermin „Vorstellung neuer Verkehrsmanagement-Zentrale St. Jakob“ übermitteln. ... Vielen Dank!
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
St-Johann(1)
Neue Zentrale St Jakob. GF Stefan Siegele im Gespräch mit einem Mitarbeiter. © FOTOS: ASFINAG

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 10. Februar 2017


10.02.2017 ABD Nordbayern: A3, Frankfurt – Nürnberg; Sechsstreifiger Ausbau westlich Anschlussstelle Marktheidenfeld - Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg

In ihrer Pressinformation 4/17 vom 10.02.2017 gibt die Autobahndirektion Nordbayern Einzelheiten zum weiteren sechsstreifigen Ausbau der BAB A3 bekannt:

"Baubeginn nach der Winterpause
Ab kommenden Montag, den 13. Februar 2017, werden im Abschnitt der A3 westlich der Anschlussstelle Marktheidenfeld bis zur Mainbrücke Bettingen nach einer Winterpause von circa zwei Monaten die Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn fortgesetzt. ..."

Den vollständigen Text der Presseinformation erreichen Interessenten über die nachfolgende Schaltfläche:


20.01.2017 ASFINAG: Die Hälfte des Perjentunnels ist geschafft - Vortrieb zu 50 Prozent abgeschlossen

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Die Hälfte der Vortriebsarbeiten im Perjentunnel (S 16 Arlberg Schnellstraße) ist geschafft. Details dazu entnehmen Sie bitte der beigefügten Presseinformation. ...
Vielen Dank !
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
Perjen1
Der Bohrwagen im Perjentunnel wird in Position gebracht. © FOTO: ASFINAG

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 20. Januar 2017

Perjen2
Mit Radlader wird das Ausbruchmaterial für den Abtransport im Tunnel verladen. © FOTO: ASFINAG


15.01.2017 Die Autobahn A0 - gebaut nach Bauvorlage RQ 26

Künstler
Quelle: S. 60 der Schrift
Im Sommer 2012 gestalteten die Künstler Ole Utikal und Hannes Mussbach im Dockville-Kunstcamp in Hamburg-Wilhemlsburg ein Kunstwerk besonderer Art: Sie 'erbauten' ein Stück Autobahn von 3 m Länge, ausgestattet mit diesen modernen Verkehrsweg charkterisierenden Elementen wie Raststätte, Wildwechselstelle, Baustelle und Anschlussstelle.

Ein Jahr darauf erschien im Kunst- und Designbuchverlag GUDBERG ein Buch über dieses Projekt als fotografische Dokumentation. Dem Schaffen der Künstler gegenüber gestellt sind Archivbilder des Landesarchivs Baden-Württemberg; ein Vorwort von Dr. Bernhard Stumpfhaus, Kurator und Katalog-Autor der Wanderausstellung „Kulturlandschaft Autobahn“ leitet die Dokumentation ein.

Dass sich Künstler mit der Gestaltung eines Stückes Autobahn beschäftigen, ist schon nicht alltäglich. Doch welche Erkenntnisse bietet der Prospekt, welches Wissen wird vom Kunstobjekt vermittelt?

Das Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte sieht im Objekt und der Dokumentation des Entstehungsprozesses eine künstlerische Transzendierung des gewöhnlich unbekannten und von einem Teil der Gesellschaft bekämpften bzw. abgelehnten Autobahnbaus. Die Wahl des Materials Holz zielt auf die Versöhnung von Technik und Natur. Dem üblichen Großeinsatz von Maschinen bei Trassierung, Erdbau und Fahrbahnerrichtung steht das Handwerkliche der beiden Künstler und die spielerische Ausstattung des Objekts mit typischen Autobahn-Elementen gegenüber. Die Ausstellungsbesucher können sich so den anscheinend vertrauten Verkehrsweg ’Autobahn’ aus dem Blickwinkel des Nicht-Verkehrsteilnehmers aneignen und die bei der schnellen Autobahnfahrt nicht wahrgenommenen Einzelheiten in Ruhe erfassen.

Das 60seitige Büchlein wurde dem Archiv als Spende übergeben, wofür dem Geber herzlich gedankt wird.

Die Angaben zur Archivale sind über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen:

"Die Autobahn A0"  


09.01.2017 Speisen neben der Autobahn
Die Mitropa betrieb auch Autobahnraststätten

In der Sendereihe "Theodor - Geschichte aus der Mark" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) wurde am 8. Januar 2017 ein Beitrag über Rolle und Wirken der Mitropa bei der mobilen Versorgung von Reisenden zu Land, zu Wasser und in der Luft gesendet.

Waren es für die einen Zuschauer Erinnerungen an eine 27 Jahre zurück liegende Zeit, wurde anderen manch bisher Unbekanntes vermittelt. Die Redakteurin, Frau Theresa Majewowitsch, hatte durch die Einbeziehung sachkundiger Bürgerinnen und Bürger ihre Reportage zu einem hochinteressanten Beitrag über die Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen Aktiengesellschaft gestaltet, der ab 1. Januar 1961 auch die Bewirtschaftung der Autobahnraststätten in der DDR übertragen worden war.

Mitropa_1
Mitropa_2
Screenshot der RBB-Webseite zur Sendung vom 8. Januar 2017.

Der Beitrag kann in der Mediathek des RBB angesehen werden. Nachfolgender Link führt Interessenten dorthin.


09.01.2017 Speisen neben der Autobahn
Die Mitropa betrieb auch Autobahnraststätten

In der Sendereihe "Theodor - Geschichte aus der Mark" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) wurde am 8. Januar 2017 ein Beitrag über Rolle und Wirken der Mitropa bei der mobilen Versorgung von Reisenden zu Land, zu Wasser und in der Luft gesendet.

Waren es für die einen Zuschauer Erinnerungen an eine 27 Jahre zurück liegende Zeit, wurde anderen manch bisher Unbekanntes vermittelt. Die Redakteurin, Frau Theresa Majewowitsch, hatte durch die Einbeziehung sachkundiger Bürgerinnen und Bürger ihre Reportage zu einem hochinteressanten Beitrag über die Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen Aktiengesellschaft gestaltet, der ab 1. Januar 1961 auch die Bewirtschaftung der Autobahnraststätten in der DDR übertragen worden war.

Mitropa_1
Mitropa_2
Screenshot der RBB-Webseite zur Sendung vom 8. Januar 2017.

Der Beitrag kann in der Mediathek des RBB angesehen werden. Nachfolgender Link führt Interessenten dorthin.


05.01.2017 NEUE LAHNTALBRÜCKE BEI LIMBURG ERÖFFNET

Hessen Mobil Verkehrsmanagement konnte das Jahr 2016 mit der Verkehrsfreigabe des Neubaus der Lahntalbrücke am 2. Dezember bei Limburg abschließen. Die Fahrzeuge rollten zwar zunächst nur auf einer Spur, die beiden anderen Fahrstreifen wurden jedoch in den Tagen danach geöffnet.

Das Bauwerk ersetzt die alte, aus den 60er Jahren stammende Brücke der BAB A3, die den heutigen Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen war. „Ab heute haben wir wieder eine sanierungsbedürftige Brücke weniger in Hessen", sagte der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir.

Lahntal
Freie Fahrt über die neue Lahntalbrücke. © Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement

Die vollständige Presseinformation des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 2. Dezember 2016