Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte

AfASG | Archiv der Aktuelles-Meldungen des Jahres 2017

   

28.06.2017 Überraschend entdeckt: Kilometerstein aus der Kutschenzeit

Kilometerstein
 

Straßengeschichte hat auch mit Rechts- und Verwaltungsgeschichte zu tun. Hinweise darauf finden sich zumeist am Wegesrand. Viele dieser Zeichen sind allerdings Nachbildungen, weil sie durch Zeitläufte, Unfälle oder Unachtsamkeit teilweise oder ganz zerstört wurden. Dennoch sind es wertvolle Erinnerungsstücke an Straßenbau und Straßenverwaltung früherer Landesherren oder der nachfolgenden Staaten.

Umso erfreulicher ist es, ein Original zu entdecken. Die Errichtung einer neuen Feuerwache im Bad Homburger Ortsteil Ober-Eschbach hat einen Kilometerstein zu Tage gefördert, der Jahrzehnte lang völlig unbeachtet im hohen Gras an der Böschung der Landstraße in Richtung Frankfurt stand. Wie sich durch Nachforschungen unseres Archivs für Autobahn- und Straßengeschichte herausstellte, wurde der Stein frühestens 1896 aufgestellt, als das Großherzogtum Darmstadt die Straßenverwaltung neu ordnete, um sein Straßennetz zu verbessern.

Wegen seiner verkehrshistorischen Bedeutung hat unser Archiv am 24. Juni 2017 beim Landesamt für Denkmalschutz Hessen einen Antrag zur Aufnahme des Kilometersteins in die Denkmalliste gestellt. Der Antrag wurde nur einen Tag später vorläufig angenommen.

"Ein schutzwürdiges Kleindenkmal aus der Kutschenzeit".
Beitrag von Dr. R. Ruppmann, Bad Homburg


24.06.2017 ASFINAG: Durchschlag Perjentunnel S 16 Arlberg Schnellstraße
Mehr Verkehrssicherheit und Entlastung für Ortsgebiete

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

heute wurde die neue Röhre des Perjentunnel an der S 16 Arlberg Schnellstraße offiziell durschlagen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseunterlage.,

Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Marketing und Kommunikation
Teamleiter Presse / Pressesprecher Oberösterreich und Salzburg"

2017-06-24-Perjentunnel
      © FOTO: ASFINAG, 6/2017

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 24. Juni 2017


19.06.2017 AfASG unterstützt Fernsehproduktion

Am 15. Juni 2017 lief im Programm ‚ZDF drehscheibe’ des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) der Film „Die Asphaltkönige – Alltag auf deutschen Autobahnen“ mit einer Gesamtlänge von 47:52 Minuten.

Bei der Vorbereitung hat die Kölner Produktionsfirma auch unser Archiv zu Rate gezogen. Wir stellten Bildmaterial zur Verfügung und gaben weiterführende Hinweise.

Einmal mehr hat die Datenbank unseres Archivs für Autobahn- und Straßengeschichte ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Aus den mehr als 6.000 Einträgen konnten die benötigten Informationen für den Film umgehend identifiziert werden.

Dieser Fernsehbeitrag kann bis zum 15. Juni 2018 in der Mediathek des Zweiten Deutschen Fernsehens aufgerufen werden.


18.06.2017 Kooperation mit der Forschungsgruppe Meilensteine e.V.

Seit Jahren widmet sich der in Brandenburg ansässige Verein Forschungsgruppe Meilenstein e.V. ehrenamtlich mit großem Erfolg dem Finden, Restaurieren und Beschreiben von Denkmälern der Verkehrsgeschichte, Postgeschichte, Straßengeschichte und Vermessungsgeschichte. Die territorialen Grenzen des Forschungsgebiets bilden die ehemaligen preußischen Provinzen. Doch bietet die Website www.forschungsgruppe-meilensteine.de auch Platz für Publikationen ähnlicher Untersuchungen in anderen deutschen Regionen.

Nur Experten wissen noch, dass die heutigen Straßenstrukturen – abgesehen von den Autobahnen – zum größten Teil aus den regionalen Post- und Handelsstraßen des 18. und 19. Jahrhunderts hervorgegangen sind. Das Netz der früheren Reichsstraßen und heutigen Bundesstraßen bildete sich erst in den 1930er Jahren heraus, vorher gab es in Deutschland keine gleichförmig gestalteten Fernstraßen von überregionaler Bedeutung. Der großzügige Ausbau der Bundesstraßen wurde seit Mitte der 1950er Jahre durch die Massenmotorisierung erzwungen, der ab 1961 weitreichende Beschlüsse zu Finanzierungsgesetzen für Investitionen in die Straßenverkehrs-Infrastruktur folgten.

Die seit Längerem bestehenden guten Verbindungen zum Vorstand der Forschungsgruppe haben jetzt dazu geführt, sich wechselseitig mehr auszutauschen und Hilfestellung bei offenen Fragen zu geben.

Unser Archiv freut sich, mit der Zweitveröffentlichung ausgewählter Aufsätze, die in Ausgaben der vereinseigenen Publikation ‚Arbeitsmaterialien’ (Nr. 1 - 43) bzw. "Meilenstein-Journal" (ab Nr. 44) veröffentlicht wurden (seit 1980 inzwischen 73 Hefte),  dieser Zusammenarbeit sichtbar Ausdruck verleihen zu können.
Die Redaktionen des Archivs für Autobahn und Straßengeschichte


"Auswirkung des Autobahnbaus auf den Ganzmeilenobelisken bei Postlin":

"Neues von der Bundesstraße 104, von Linken nach Pasewalk":

"Gab es Meilensteine am Alten Berlin-Hamburger Postweg im mecklenburgischen Streckenabschnitt?":


06.06.2017 ASFINAG: "Hallo Pause, hallo Leben": Auf 47 ASFINAG-Rastplätzen mit dem Smartphone zu noch mehr Infos für sicheres Ankommen
Smarte Informations-Folien sorgen für kurzweiliges Rasten und mehr Sicherheit auf Autobahnen und Schnellstraßen

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Im Zuge der ASFINAG-Initiative „Hallo Leben“ haben wir auf den Rastplätzen eine Neuerung für unsere KundInnen: Die Regionalen Fenster sind ab sofort mit der Technologie „Augemented Reality“ ausgestattet. Details dazu entnehmen Sie bitte der beigefügten Presseinformation..
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
2017-06-06-Hallo Rasten, hallo Leben
© Regionales Fenster.      FOTO: ASFINAG, 6/2017

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 6. Juni 2017


24.05.2017 Ein guter Freund hat uns für immer verlassen

Mit großer Bestürzung vernahm unser Archiv die Nachricht, dass unser Freund Reinhard Arndt, der mit seinem Wissen und seiner Tatkraft das Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte seit dessen Gründung nachhaltig unterstützte, überraschend am 19. Mai 2017 seiner schweren Krankheit erlag.

Unser Archiv konnte stets auf seine ideenreiche und uneigennützige ehrenamtliche Mitarbeit bauen.

Das sichert Dir, lieber Reinhard, einen dauerhaften Platz in unserer Erinnerung.

Dr. R. Ruppmann, Redaktion Bad Homburg        H. Schneider, Redaktion Naumburg (Saale)


22.05.2017 Der ‚Bär von Spexard’– Ein Fragment des Original-Meilensteins an der Autobahn A 2 ist wieder öffentlich sichtbar!
Bürgerliches Engagement für die Denkmalpflege eines verloren geglaubten Zeugnisses der Verkehrsgeschichte

Ein großes Bruchstück des 1954 an der Autobahn A 2 bei Gütersloh errichteten und 1996 bei einem Lkw-Unfall zerstörten „Berliner Meilensteins“ hat die Initiative Denkmalschutz für Berliner Meilensteine im Juni 2016 auf dem Bauernhof des Spexarder Landwirts Norbert Becker wiederentdeckt. Die Anregung zur Suche nach eventuellen Überresten des sogenannten ‚Bären von Spexard’ kam vom »Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte«.

Nunmehr hat der Heimatverein Spexard aus dem Fragment des Original-Meilensteins ein Erinnerungsmal schaffen lassen, das am Samstag, 10. Juni 2017 an der Weggabelung Plümersweg/Im Brock mit einer kleinen Feier eingeweiht wird. Dieser Platz liegt nicht nur nahe am ursprünglichen Standort des Meilensteins an der Autobahn, sondern auch an der Zufahrt zum Anwesen von Norbert Becker, der das Relikt nach dem Verkehrsunfall geborgen und 20 Jahre auf seinem Hof aufbewahrt hat.

Das »Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte« hat mit seinem Projekt I/2017 die Geschichte der Berliner Meilensteine von 1954 grundlegend erforscht und im Beitrag zur Berlin-Strecke 1 die besondere Historie des dreifachen ‚Bären von Spexard’ ausführlich beschrieben.

"Berliner Meilensteine an westdeutschen Autobahnen":   


14.05.2017 BAB A7: Der Kampf um die Trasse
Vor 40 Jahren wurde die BAB 7 in Illertissen für den Verkehr freigegeben.

"Bereits in den 50er Jahren zeichnete sich ab, dass die Streckenführung der B 19 nicht mehr den Anforderungen des ständig wachsenden Verkehrs entspricht. In einem Artikel der Illertisser Zeitung (IZ) heißt es: "Der Ausbau der Todesstraße B 19 ist unbedingt erforderlich" (IZ 24.08.1956). Es hatte sich im August 1956 bei der Brücklesmühle in Vöhringen ein schweres Busunglück ereignet, bei dem sieben holländische Touristen tödlich verunglückten."

Mit diesen Sätzen beginnt ein Beitrag von Herrn Hans Ranker, Stadtarchivar der Stadt Illertissen, über ein wichtiges Kapitel Verkehrsgeschichte der BAB A7 im Bereich zwischen Ulm und Memmingen. Die nachfolgende Schaltfläche führt Interessenten direkt zum Beitrag in der Gruppe "Autobahnen & Fernstraßen":


13.05.2017 Die Wahnbachtalstraße zwischen Siegburg und Much im Bergischen Land

Im Bergischen Land entstand in den 1920er Jahren eine Straße durch das Wahnbachtal. Über diesen Bau schrieb der Regionalhistoriker Herr Siebert-Gasper einen äußerst interessanten Gastbeitrag, den das AfASG in der Gruppe "Historie & Gegenwart" veröffentlicht. Besucher können die Webseite über die nachstehende Schaltfläche direkt aufrufen.


12.05.2017 FGSV: Berliner Meilensteine an Autobahnen in Bayern

Die ‚Dokumentation Straße’ ist ein regelmäßiger Informationsdienst der Forschungsgesellschaft Straßen- und Verkehrswesen an ihre Mitglieder, in der Bücher, Schriften, usw. zum Straßen- und Verkehrswesen kurz vorgestellt werden. Sie ist damit ein monatlicher Digest über die Neuzugänge in der FGSV-Bibliothek bzw. im FGSV-Archiv.

In der Ausgabe April 2017 vermeldet die ,Dokumentation Straße' den von Herrn Dr. Dr. Ruppmann verfassten und im ABD Journal 1/2017, der Hauszeitung der Autobahndirektion Nordbayern veröffentlichten Beitrag "Berliner Meilensteine an Autobahnen in Bayern".

Dieser Beitrag ist einer von mehreren, die gemeinsam das Projekt I/2017 bilden und auf dieser Website für Interessenten zum Studium bereit stehen.

Die Schaltfläche führt direkt zum Projekt-I/2017:

10.05.2017 Die ersten Berliner Meilensteine an westdeutschen Autobahnen

Im Internet kursieren verschiedene Informationen zu den Berliner Meilensteinen. Manche Darstellungen sind weitestgehend korrekt, andere hingegen enthalten Vermutungen bzw. Spekulationen, oder sie sind fehlerhaft. Bislang fehlte eine grundlegende Erforschung der Geschichte dieser Erinnerungssteine an den westdeutschen Autobahnen.

Das Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, dieses verkehrshistorische Kapitel aus der Zeit der deutschen Teilung systematisch aufzuarbeiten. Als Basis dienten eigene Archiv- und Feld-Recherchen sowie Materialien aus der Zusammenarbeit mit der Initiative Denkmalschutz für Berliner Meilensteine, den Berliner Bärenfreunden und der Internetseite Bären für Berlin.

Mit der Publikation des vierten Aufsatzes ist die Serie abgeschlossen. Unser Archiv freut sich, nunmehr allen Interessierten handfeste Fakten zum Thema anbieten zu können. Damit ist die Hoffnung verbunden, die umlaufenden Meinungen und Halbwahrheiten allmählich durch Wissen zu ersetzen.

Die Schaltfläche führt direkt zum Projekt-I/2017:


21.04.2017 ABDNB: A9, Bauarbeiten zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding

Die Autobahndirektion Nordbayern erneuert auf der Bundesautobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding in Fahrtrichtung Nürnberg die Fahrbahndecke. Auf einer Strecke von circa vier Kilometern wird dabei ein moderner lärmtechnisch optimierter Splittmastixasphaltbelag eingebaut. Im Zuge der Maßnahme findet auch die Instandsetzung der Brückenbauwerke sowie der Entwässerung statt.

Die vollständige Presseinformation Nr. 16/17 der ABDNB ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 21. April 2017


17.04.2017 Ein neues Stichwort im Glossar dieser Website

Das Glossar wurde um die Beschreibung eines Stichwortes erweitert, welches gleichzeitig einen flüchtigen Einblick in geltende Vorschriften des Arbeitsschutzes beim Bau der Reichsautobahnen ermöglicht.

Das in diesen Tagen dankenswerter Weise dem Archiv von einer wissenschaftlichen Gesellschaft des Verkehrswesens gespendete Material enthält dazu eine Werbeanzeige, mit welcher das Stichwort im Glossar illustriert werden konnte.

Personenbeförderung auf Baugleisen  

Redaktion Naumburg (Saale)


30.03.2017 Kilometerstein-Unikat aus der Reichsautobahnzeit wiedererrichtet

Am 30. März 2017 war es soweit: Der im Herbst 2013 von der Autobahnmeisterei Hönebach an der A 4 zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld und Friedewald geborgene Kilometerstein aus der Reichsautobahnzeit ist wieder zu sehen. Dieses Unikat wurde auf dem Hof der Autobahnmeisterei wiedererrichtet, um ihn vor der Zerstörung durch Verkehrsunfälle bzw. Salzlauge zu schützen und dauerhaft für die Nachwelt zu erhalten. Demnächst wird dort eine Informationstafel aufgestellt, die über die Geschichte des Kilometersteins und seine Rettung berichtet.

  KM-Stein Hönebach Der neue Standort des historischen Kilometersteins in der AM Hönebach. Geschützt, und doch von jedermann bei der Einfahrt zur Autobahnmeisterei zu sehen.

Das Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte ist stolz darauf, den Wert des rund 80 Jahre alten Reichsautobahn-Relikts erkannt, den Antrag auf Denkmalschutz an das hessischen Landesamt für Denkmalpflege gestellt sowie den Kilometer Stein unter tatkräftige Mitwirkung von Hessen Mobil wieder sichtbar gemacht zu haben.


23.03.2017 Das Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte in Naumburg (Saale)
Gegenstand des Archivs und sein Auftreten in der Öffentlichkeit

Zum monatlichen Treffen des Lions Club Naumburg (Saale) am 13. März 2017 hatte der Vorstand die Redaktion des ortsansässigen Archivs für Autobahn- und Straßengeschichte zu einem Vortrag eingeladen.

Wenngleich seit der Gründung des Archivs mit Redaktionen in Bad Homburg und Naumburg (Saale) erst zweieinhalb Jahre vergangen sind, brachte der Vortrag den Zuhörern die vielfältigen ehrenamtlichen Dienste des Archivs und die Hilfestellung für Anfrager aus dem Kreis der an Autobahn- und Straßengeschichte Interessierten in diesem kurzen Zeitraum nahe. Die Möglichkeit, beim  Treffen des Lions Club aufzutreten, würdigte aus Sicht des Archivs sein ehrenamtliches Engagement.


21.03.2017 Rätselhafte Betriebs-Kilometrierung der A 661

Wer die A 661, vom Taunus kommend, Richtung Darmstadt befährt, hat sich vielleicht schon einmal gewundert, weshalb die Kilometrierung dieser regionalen Autobahn in Oberursel mit Kilometer 299,7 beginnt und in Egelsbach mit Kilometer 336.9 endet. Dies erscheint paradox, weil die meisten Autobahnen einen "0-Kilometer" aufweisen.

Die Recherche unseres Archivs war schwieriger als angenommen. So viel konnte jedoch in Erfahrung gebracht werden: Zuständig für die Betriebs-Kilometrierung der Bundesautobahnen ist das Bundesverkehrsministerium (BMVI). Die Ländern werden bei der Festlegung zumeist nicht beteiligt. Die Gründe für die festgelegte Kilometrierung sind dabei nicht immer nachvollziehbar. In einigen Fällen zeigen sich Sprünge, manchmal ist die Kilometrierung sogar gegenläufig. Lücken entstehen teilweise dadurch, dass für einen zukünftigen Streckenausbau "Platz" gelassen wird.

Auch für die A 661 gilt, dass das Land Hessen bei der Betriebs-Kilometrierung durch das Bundesverkehrsministerium nicht gefragt wurde. Hessen Mobil vermutet, dass diese Entscheidung wohl im Zusammenhang mit der Neuzuordnung des Südabschnitts der A 49 zur A 661 stand. Doch konnte der Landesbetrieb trotz intensiver Suche keine Unterlagen finden, die das beweisen.

Grundlage: E-Mail-Antwort Hessen Mobil vom 21.03.2017

Es bleibt also ungeklärt, auf welche Autobahn-Gesamtstrecke sich die Kilometrierung bezieht und wo der angedachte Nullpunkt liegt.

Redaktion: Reiner Ruppmann


21.03.2017 ABDNB: A3, Bepflanzung der Tank- und Rastanlage Aurach

Die Autobahndirektion Nordbayern beginnt am Mittwoch den 22.03.2017 mit der Bepflanzung der Tank- und Rastanlage Aurach. Damit findet die Erweiterung der Tank- und Rastanlage ihren Abschluss.

Das Pflanzkonzept sieht die lockere Anordnung von Einzelbäumen mit Hochstämmen im Bereich der Sitz- und Aufenthaltsbereiche und die Pflanzung von Strauchgruppen in einzelnen größeren Verkehrsinseln vor. Flächige Heckenpflanzungen der umgebenden Wälle schirmen die Anlage zur Autobahn hin vom Verkehr ab und leiten in den rückwärtigen Bereichen den Übergang in die freie Landschaft ein.

Die vollständige Presseinformation Nr. 07/17 der ABDNB ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 21. März 2017


17.03.2017 ASFINAG: Startschuss für den alljährlichen Frühjahrsputz in 164 Tunnel:
Mehr Sauberkeit und Helligkeit erhöhen das Sicherheitsgefühl wesentlich

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Die ASFINAG startet mit März wieder die jährlichen Frühjahrs-Putztage in 164 Tunnel auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Den Anfang macht der Westen – 25 Tunnel und Galerien in Tirol sowie sieben Stück in Vorarlberg werden fit für den Sommer gemacht. Der Frühjahrsputz befreit Sicherheitseinrichtungen und Tunnelwände von Ruß- und Schmutz und sorgt gleichzeitig für mehr Helligkeit. „Wir putzen alles im Tunnel – vom Verkehrsschild bis zur Tunneldecke. Besser sehen und gesehen werden – so sorgen wir für mehr Sicherheit“, erklärt ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen jedoch möglichst wenig davon bemerken: wo notwendig legen die ASFINAG-Teams Nachtschichten ein, um keine Behinderungen durch die Reinigungsarbeiten zu erzeugen.
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
2017-03-17-Tunnelreinigung2017
Ein Fahrzeug für die Reinigung der Tunnelwände und gleichzeitig als Arbeitsbühne. © FOTO: ASFINAG, 3/2016

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 17. März 2017


02.03.2017 ASFINAG investiert bis 2022 über 600 Millionen Euro in Tirols Infrastruktur - Schwerpunkt 2017 liegt auf Tunnelsicherheit und Verkehrsentlastung

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  "Mehr Verkehrssicherheit, Verkehrsentlastung und bestmögliche Qualität bei der Erhaltung der bestehenden Infrastruktur – dafür investiert die ASFINAG allein im Jahr 2017 92 Millionen Euro in die Tiroler Autobahnen und Schnellstraßen. Bis 2022 werden es insgesamt über 600 Millionen Euro sein, die die ASFINAG im Investitions-Programm für Tirol vorgesehen hat. Im Fokus der kommenden Jahre: die Erhöhung der Tunnelsicherheit. ..."
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
2017-03-02-AsfinagInvest2017
Die ASFINAG-Geschäftsführer Gernot Brandtner (links) und Stefan Siegele präsentierten mit dem Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler (Mitte) die diesjährigen Schwerpunkte im Investitionsprogramm für Tirol. . © FOTO: ASFINAG

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 10. Februar 2017


25.02.2017 Automobile in der Kurstadt.
Wie Kraftwagen in nur einem Jahrzehnt Straßenbild und Leben in Bad Homburg veränderten

Am 3. März 2017 veranstaltet der Geschichts- und Kulturkreis Oberstedten e.V. in Oberursel-Oberstedten einen Vortragsabend zu obigem Thema, als dessen Referent der Verkehrshistoriker Dr. Dr. Reiner Ruppmann aus Bad Homburg gewonnen werden konnte.

Im Jahr vor dem Ersten Weltkrieg waren in Bad Homburg 41 Pkw registriert. Sie gehörten Ärzten, Fabrikanten, politische Honoratioren und Geschäftsleuten. Sie bildeten die Vorboten für die kommende Motorisierung des Straßenverkehrs, da zusätzlich viele wohlhabende Frankfurter Bürger Ausflüge mit dem Kraftfahrzeug in die Kurstadt unternahmen.

Das Bild änderte sich in den 1920er Jahren signifikant. Zunehmend bestimmten Motorfahrzeuge Transport und Mobilität auf den Straßen, der Omnibusverkehr erschloss bisher abseits von den Eisenbahnen gelegene Gebiete.

Dieser Wandel hatte für die Bad Homburger Stadtstruktur bedeutsame Folgen. Der Vortrag zeichnet die Entwicklungen mit vielen zeitgenössischen Bildern und Fotos nach. Es wird erkennbar, dass in der Zwischenkriegszeit die Grundlagen für die Massenmotorisierung gelegt wurden.

Dr. Dr. Reiner Ruppmann ist Verkehrshistoriker, Autor und wissenschaftlicher Redakteur des Archivs für Autobahn- und Straßengeschichte.


14.02.2017 A3, Sechsstreifiger Ausbau westlich der Anschlussstelle Rohrbrunn bis zur Haseltalbrücke; Baubeginn nach der Winterpause

In ihrer Pressinformation 5/17 vom 14.02.2017 gibt die Autobahndirektion Nordbayern Einzelheiten zum weiteren sechsstreifigen Ausbau der BAB A3 bekannt:

"Baubeginn nach der Winterpause
Ab Mittwoch, den 15. Februar 2017, werden im Abschnitt der A3 westlich der Anschlussstelle Rohrbrunn bis zur Haseltalbrücke nach einer Winterpause von circa zwei Monaten die Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn fortgesetzt. ..."

Den vollständigen Text der Presseinformation erreichen Interessenten über die nachfolgende Schaltfläche:


10.02.2017 ASFINAG: Mehr Verkehrssicherheit für Tirol – Umbau der Verkehrsmanagementzentrale St. Jakob abgeschlossen

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Anbei darf ich die Unterlagen zum heutigen Medientermin „Vorstellung neuer Verkehrsmanagement-Zentrale St. Jakob“ übermitteln. ... Vielen Dank!
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
St-Johann(1)
Neue Zentrale St Jakob. GF Stefan Siegele im Gespräch mit einem Mitarbeiter. © FOTOS: ASFINAG

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 10. Februar 2017


10.02.2017 ABD Nordbayern: A3, Frankfurt – Nürnberg; Sechsstreifiger Ausbau westlich Anschlussstelle Marktheidenfeld - Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg

In ihrer Pressinformation 4/17 vom 10.02.2017 gibt die Autobahndirektion Nordbayern Einzelheiten zum weiteren sechsstreifigen Ausbau der BAB A3 bekannt:

"Baubeginn nach der Winterpause
Ab kommenden Montag, den 13. Februar 2017, werden im Abschnitt der A3 westlich der Anschlussstelle Marktheidenfeld bis zur Mainbrücke Bettingen nach einer Winterpause von circa zwei Monaten die Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn fortgesetzt. ..."

Den vollständigen Text der Presseinformation erreichen Interessenten über die nachfolgende Schaltfläche:


20.01.2017 ASFINAG: Die Hälfte des Perjentunnels ist geschafft - Vortrieb zu 50 Prozent abgeschlossen

Die ASFINAG teilt mit und das AfASG leitet diese Presseinformation gern an seine Besucher weiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
  Die Hälfte der Vortriebsarbeiten im Perjentunnel (S 16 Arlberg Schnellstraße) ist geschafft. Details dazu entnehmen Sie bitte der beigefügten Presseinformation. ...
Vielen Dank !
 
  Mit freundlichen Grüßen
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG."
Perjen1
Der Bohrwagen im Perjentunnel wird in Position gebracht. © FOTO: ASFINAG

Die vollständige Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 20. Januar 2017

Perjen2
Mit Radlader wird das Ausbruchmaterial für den Abtransport im Tunnel verladen. © FOTO: ASFINAG


15.01.2017 Die Autobahn A0 - gebaut nach Bauvorlage RQ 26

Künstler
Quelle: S. 60 der Schrift
Im Sommer 2012 gestalteten die Künstler Ole Utikal und Hannes Mussbach im Dockville-Kunstcamp in Hamburg-Wilhemlsburg ein Kunstwerk besonderer Art: Sie 'erbauten' ein Stück Autobahn von 3 m Länge, ausgestattet mit diesen modernen Verkehrsweg charkterisierenden Elementen wie Raststätte, Wildwechselstelle, Baustelle und Anschlussstelle.

Ein Jahr darauf erschien im Kunst- und Designbuchverlag GUDBERG ein Buch über dieses Projekt als fotografische Dokumentation. Dem Schaffen der Künstler gegenüber gestellt sind Archivbilder des Landesarchivs Baden-Württemberg; ein Vorwort von Dr. Bernhard Stumpfhaus, Kurator und Katalog-Autor der Wanderausstellung „Kulturlandschaft Autobahn“ leitet die Dokumentation ein.

Dass sich Künstler mit der Gestaltung eines Stückes Autobahn beschäftigen, ist schon nicht alltäglich. Doch welche Erkenntnisse bietet der Prospekt, welches Wissen wird vom Kunstobjekt vermittelt?

Das Archiv für Autobahn- und Straßengeschichte sieht im Objekt und der Dokumentation des Entstehungsprozesses eine künstlerische Transzendierung des gewöhnlich unbekannten und von einem Teil der Gesellschaft bekämpften bzw. abgelehnten Autobahnbaus. Die Wahl des Materials Holz zielt auf die Versöhnung von Technik und Natur. Dem üblichen Großeinsatz von Maschinen bei Trassierung, Erdbau und Fahrbahnerrichtung steht das Handwerkliche der beiden Künstler und die spielerische Ausstattung des Objekts mit typischen Autobahn-Elementen gegenüber. Die Ausstellungsbesucher können sich so den anscheinend vertrauten Verkehrsweg ’Autobahn’ aus dem Blickwinkel des Nicht-Verkehrsteilnehmers aneignen und die bei der schnellen Autobahnfahrt nicht wahrgenommenen Einzelheiten in Ruhe erfassen.

Das 60seitige Büchlein wurde dem Archiv als Spende übergeben, wofür dem Geber herzlich gedankt wird.

Die Angaben zur Archivale sind über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen:

"Die Autobahn A0"  


09.01.2017 Speisen neben der Autobahn
Die Mitropa betrieb auch Autobahnraststätten

In der Sendereihe "Theodor - Geschichte aus der Mark" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) wurde am 8. Januar 2017 ein Beitrag über Rolle und Wirken der Mitropa bei der mobilen Versorgung von Reisenden zu Land, zu Wasser und in der Luft gesendet.

Waren es für die einen Zuschauer Erinnerungen an eine 27 Jahre zurück liegende Zeit, wurde anderen manch bisher Unbekanntes vermittelt. Die Redakteurin, Frau Theresa Majewowitsch, hatte durch die Einbeziehung sachkundiger Bürgerinnen und Bürger ihre Reportage zu einem hochinteressanten Beitrag über die Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen Aktiengesellschaft gestaltet, der ab 1. Januar 1961 auch die Bewirtschaftung der Autobahnraststätten in der DDR übertragen worden war.

Mitropa_1
Mitropa_2
Screenshot der RBB-Webseite zur Sendung vom 8. Januar 2017.

Der Beitrag kann in der Mediathek des RBB angesehen werden. Nachfolgender Link führt Interessenten dorthin.


09.01.2017 Speisen neben der Autobahn
Die Mitropa betrieb auch Autobahnraststätten

In der Sendereihe "Theodor - Geschichte aus der Mark" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) wurde am 8. Januar 2017 ein Beitrag über Rolle und Wirken der Mitropa bei der mobilen Versorgung von Reisenden zu Land, zu Wasser und in der Luft gesendet.

Waren es für die einen Zuschauer Erinnerungen an eine 27 Jahre zurück liegende Zeit, wurde anderen manch bisher Unbekanntes vermittelt. Die Redakteurin, Frau Theresa Majewowitsch, hatte durch die Einbeziehung sachkundiger Bürgerinnen und Bürger ihre Reportage zu einem hochinteressanten Beitrag über die Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen Aktiengesellschaft gestaltet, der ab 1. Januar 1961 auch die Bewirtschaftung der Autobahnraststätten in der DDR übertragen worden war.

Mitropa_1
Mitropa_2
Screenshot der RBB-Webseite zur Sendung vom 8. Januar 2017.

Der Beitrag kann in der Mediathek des RBB angesehen werden. Nachfolgender Link führt Interessenten dorthin.


05.01.2017 NEUE LAHNTALBRÜCKE BEI LIMBURG ERÖFFNET

Hessen Mobil Verkehrsmanagement konnte das Jahr 2016 mit der Verkehrsfreigabe des Neubaus der Lahntalbrücke am 2. Dezember bei Limburg abschließen. Die Fahrzeuge rollten zwar zunächst nur auf einer Spur, die beiden anderen Fahrstreifen wurden jedoch in den Tagen danach geöffnet.

Das Bauwerk ersetzt die alte, aus den 60er Jahren stammende Brücke der BAB A3, die den heutigen Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen war. „Ab heute haben wir wieder eine sanierungsbedürftige Brücke weniger in Hessen", sagte der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir.

Lahntal
Freie Fahrt über die neue Lahntalbrücke. © Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement

Die vollständige Presseinformation des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.

Presseinformation vom 2. Dezember 2016